Die häufigsten Ursachen für Verspannungen

Die häufigsten Ursachen für Verspannungen

Mit Muskelverspannungen muss sich heute beinahe jeder einmal herumschlagen. Das ist kaum verwunderlich, wenn man sich unsere heutige Lebensweise einmal genauer ansieht. Stundenlanges Sitzen vor dem PC, mangelnde Bewegung, Stress – all das sind Faktoren, die muskuläre Verspannungen geradezu heraufbeschwören.

Die Hauptursachen für Verspannungen sind also in unserem Alltag zu suchen. Seltener sind es ungewohnte Bewegungen, Zugluft oder auch Überdehnungen, die eine Verspannung bedingen. Weitaus häufiger schleicht sich die Verspannung ohne einen plötzlichen Anlass in unser Leben. Sie kommt auf leisen Sohlen und solange wir ungesund leben, ebnen wir ihr den Weg.

Bewegungsmangel & einseitige Belastung:
Risikofaktor Nummer 1 für Verspannungen

8 Stunden vor dem PC, keine Mittagspause und abends ab aufs Sofa – für viele von uns ist das heute Alltag. Gerade Menschen, die viel im Sitzen arbeiten und keinen körperlichen Ausgleich schaffen, müssen daher mit Verspannungen rechnen. Doch auch der Möbelpacker, die Kassiererin oder der Zahnarzt – also alle Menschen, die stundenlang immer die gleichen Bewegungen ausführen – geraten ins Visier von Verspannungen. Wenn unsere Muskulatur immer nur auf monotone Weise beansprucht und  im Gegenzug aber nicht ausreichend trainiert und gelockert wird, können eine Verspannung und entsprechende Rückenschmerzen, Nackenschmerzen oder auch Schulterschmerzen schnell die unangenehme Folge sein.

Insofern gilt: Schaffen Sie den Ausgleich – Sie werden sehen, es funktioniert. Selbst im Büro ist ein wenig Bewegung drin – und sei es nur, während des Telefongesprächs ein paar Schritte auf und ab zu gehen. Gerade auch nach Feierabend tut Sport einfach gut – Ihre Muskeln werden es Ihnen danken. Es muss ja nicht gleich Power-Aerobic sein. Auch Pilates oder Yoga stärken die Muskulatur und beugen Verspannungen vor.

Hier finden Sie das anschauliche Video-Training für alle wichtigen Muskelgruppen mit Personal Coach Matthias Haus. Praktisch – so können Sie Ihre Muskeln auch zu Hause einfach und bequem lockern und trainieren und auf diese Weise schmerzhaften Verspannungen vorbeugen.

Stress & andere psychische Einflüsse als Ursache für Verspannungen

Das Zusammenspiel von Psyche und Körper wird seit langem diskutiert. Wir wissen heute, dass es zahlreiche körperliche Beschwerden gibt, die auf seelische Einflüsse zurückzuführen sind. So kann zum Beispiel ein Migräneanfall durch Stress ausgelöst werden, auch ein Neurodermitis-Schub ist häufig auf Anspannung und Druck zurück zu führen.

Dasselbe gilt auch für Verspannungen. Stehen wir ständig unter Druck, ist der Terminkalender voll und eine Aufgabe jagt die Nächste, kann auch unsere Muskulatur nicht locker lassen. Seelische Anspannung hat also durchaus muskuläre Anspannung bzw. Verspannung zur Folge.

Achten Sie einmal darauf: Bei Stress nehmen wir häufig eine angespannte Haltung ein, ein typisches Warnsignal ist der zusammengebissene Kiefer.

Wichtig ist hier, das nötige Gegengewicht zu schaffen und sich aus dem stressigen Alltag kleine Fluchten zu gönnen. Yoga, schöne Musik, ein gutes Buch – manchmal sind es schon ein paar Minuten Ruhe am Tag, die Körper und Seele die nötige Entspannung zurück geben und muskulären Verspannungen vorbeugen können.

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