Sportverletzungen behandeln: Die Möglichkeiten im Überblick

Sportverletzungen behandeln: Die Möglichkeiten im Überblick

Nachdem die Maßnahmen zur Akut-Behandlung von Sportverletzungen durchgeführt wurden, stehen bei Sportverletzungen weitere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Diese richten sich natürlich grundsätzlich immer auch nach Art der Sportverletzung.

Hier erfahren Sie die Details über die Zerrung, die Prellung und die Verstauchung.

Allerdings gibt es auch einige allgemeingültige Möglichkeiten zur Behandlung von Sportverletzungen, die wir hier für Sie zusammengestellt haben.

Diese Möglichkeiten eignen sich grundsätzlich zur Selbstmedikation bei Sportverletzungen. Allerdings sollten Sie die Sportverletzung vorab von einem Arzt untersuchen lassen, wenn:

  • starke Schmerzen auftreten
  • die Schwellung auch am Tag nach der Sportverletzung trotz Kühlung nicht zurückgeht
  • ein auffallend großer, blauer Fleck sichtbar ist
  • das Gelenk stark anschwillt bzw. die Bewegungsfähigkeit kaum noch gegeben ist

Schmerzmittel bei Sportverletzungen: Nur unter Vorbehalt

Grundsätzlich besteht bei Sportverletzungen die Möglichkeit, die Schmerzen mit entzündungshemmenden Schmerzmitteln, genauer gesagt mit NSAR (Nichtsteroidale Antirheumatika (z.B. auf Basis von Diclofenac oder Iburprofen) zu lindern. Diese können sowohl innerlich als auch teils äußerlich zum Beispiel als Gel angewendet werden.

Die Einnahme von derartigen Schmerzmitteln sollte allerdings grundsätzlich nur kurzfristig erfolgen, da chemisch-synthetische Präparate dieser Art den Organismus sehr belasten können und Nebenwirkungen wie zum Beispiel Übelkeit oder Magen-Darm-Geschwüre bekannt sind. Für Kinder unter 14 Jahren wird die Einnahme von Acetylsalicylsäure nicht empfohlen.

Bei der äußerlichen Anwendung von NSAR ist zu beachten, dass diese nicht auf offenen bzw. verletzten Hautstellen, wie sie bei Sportverletzungen ja häufig auftreten, aufgetragen werden dürfen. Hier kann eine gut verträgliche, pflanzliche Schmerzsalbe mit Trauma-Beinwell eine entsprechende Alternative sein, bei der das Auftragen eben auf solche begleitenden, offenen Schürfwunden kein Problem darstellt.

Darüber hinaus sind viele Wirkstoffe von sogenannten NSAR nicht für Kinder unter 6 bzw. unter 14 Jahren geeignet. Achten Sie hier also genau auf die Packungsbeilage!

Sportverletzungen pflanzlich behandeln: Schnelle und gut verträgliche Hilfe

Wer seinem Körper bei Sportverletzungen wie Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen eher sanfte Unterstützung zukommen lassen möchte, der kann auch auf pflanzliche Salben zurückgreifen, die äußerlich angewendet den Heilungsprozess unterstützen und die Beweglichkeit schnell wieder herstellen können.

Aufgrund seiner entzündungshemmenden, schmerzlindernden und abschwellenden Eigenschaften hat sich hier insbesondere der Wirkstoff Trauma-Beinwell bewährt. Bei Trauma-Beinwell handelt es sich um eine besonders wirkstoffreiche Art der bewährten Arzneipflanze Beinwell. Für die Herstellung einer entsprechenden pflanzlichen Schmerzsalbe gegen Sportverletzungen und andere Beschwerden wie Verspannungen oder Rückenschmerzen werden allein die oberirdischen Teile von Trauma-Beinwell verwendet, die Wurzel, die leberschädigende Alkaloide enthalten kann, wird nicht für die Rezeptur der Salbe verwendet. Entsprechend ist diese Arzneipflanze bei Zerrung, Prellung & Co. eine sehr gut verträgliche, pflanzliche Alternative die – im Gegensatz zu anderen Schmerzsalben – auch bei begleitend auftretenden, offenen Schürfwunden direkt auf die Haut aufgetragen werden kann.

Auch Kinder, die ja häufig beim Herumtoben und Spielen oder auch beim Fahrradfahren und Fußballspielen von Prellungen, Zerrungen oder auch Verstauchungen betroffen sind und gleichzeitig nur allzu oft ein paar Schrammen und Blessuren mit nach Hause bringen, können mit Trauma-Beinwell behandelt werden. Dieser Wirkstoff kann bei Kindern ab 4 Jahren eingesetzt werden.

Erfahren Sie hier mehr über die Arzneipflanze Trauma-Beinwell und ihre sanften Effekte auf unsere Gesundheit bei Muskel- und Gelenkbeschwerden unterschiedlichster Art.

Auch die Arnika ist für ihre entzündungshemmenden, schmerzstillenden und abschwellenden Eigenschaften bekannt. Bei Arnika-Salben sollte darauf geachtet werden, dass 25 Prozent reine Arnika-Tinktur enthalten ist. Auf diese Weise können die positiven Effekte noch schneller ihre Wirkung entfalten.

Weitere Arzneipflanzen, die bei Sportverletzungen zum Einsatz kommen können, sind zum Beispiel Gänseblümchen, Weinraute oder auch die weiße Zaunrübe.

Enzyme bei Sportverletzungen

Grundsätzlich können bei Sportverletzungen auch Enzyme – insbesondere Bromelain – eingenommen werden, die den Entzündungsprozess unterdrücken sollen. Sie sind insbesondere für den Einsatz bei Schwellungen gedacht. Allerdings ist die therapeutische Wirksamkeit derzeit noch nicht ausreichend belegt.

Was Sie bei Sportverletzungen beachten sollten

Grundsätzlich ist bei einer Sportverletzung Ruhe und Schonung angesagt. Bei einer Prellung ist der Spuk häufig schon nach ein paar Tagen wieder vorüber und das Training kann wieder sanft aufgenommen werden. Starten Sie aber nicht gleich wieder voll durch, sondern beginnen Sie Step by Step. Und: Beachten Sie auch die Tipps zur Vorbeugung von Sportverletzungen – damit es in Zukunft eben kein böses Erwachen nach dem Sport mehr gibt.

In manchen Fällen sind physiotherapeutische Maßnahmen bzw. spezielle Massagen nach Sportverletzungen angezeigt.

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