Zerrung, Prellung & Co.: Verletzungen des Bewegungsapparates

Zerrung, Prellung & Co.: Verletzungen des Bewegungsapparates

Es passiert meist von einer Sekunde auf die andere – ein Fehltritt auf der Leiter, ein Sturz beim Fußball und schon kommt es zu einer  schmerzhaften Verletzung.

Ganz typische Verletzungen des Bewegungsapparates sind zum Beispiel die Prellung und die Verstauchung, Knochenbrüche und Verrenkungen, eine Zerrung oder auch eine Bänderüberdehnung. All diesen Verletzungen gemein ist, dass sie häufig mit Schmerzen verbunden sind und die Beweglichkeit mitunter empfindlich einschränken. Eine Zwangspause ist da keine Seltenheit. Allerdings heilen Verletzungen wie Prellungen oder Zerrungen in der Regel folgenlos ab, wenn sie frühzeitig und gezielt behandelt werden. Hier bietet die moderne Schmerztherapie effektive Behandlungsmöglichkeiten – auch auf Basis pflanzlicher Wirkstoffe wie Trauma-Beinwell, die sich durch eine gute Verträglichkeit auszeichnen und keine zusätzliche Belastung des Organismus, wie sie bei chemisch-synthetischen Schmerzmitteln der Fall ist, bedeuten.

Fest steht: Die meisten dieser Verletzungen des Bewegungsapparates sind Folgen von Unfällen im Haushalt oder auch beim Sport. Tatsächlich zählen Unfälle im Haushalt und Sportverletzungen zu den häufigsten Unfallarten überhaupt.

Der Unfall im Haushalt: Häufiger als viele denken

Wussten Sie, dass Haushaltsunfälle die Liste der häufigsten Unfälle anführen? Man geht davon aus, dass in Deutschland pro Jahr mehr als 2,7 Millionen Unfälle im Haushalt stattfinden. Eigentlich kaum verwunderlich, wenn man bedenkt, dass man im Haushalt jede Bewegung und jeden Tritt beinahe automatisch ausführt. Wer achtet da so genau auf seine Sicherheit. In unseren vier Wänden fühlen wir uns eben teilweise zu sicher.

Die häufigste Unfallart im Haushalt wiederum sind Stürze, die rund 80 Prozent aller Haushaltsunfälle ausmachen. Da wird der Teppich schnell zur Stolperfalle, beim Montieren der Lampe erweist sich die Leiter doch als zu wackelig oder im Duschbad legt man eine unfreiwillige Rutschpartie auf den noch nicht getrockneten Fliesen hin. Typische Folgen sind Knochenbrüche, aber auch Zerrungen, Verstauchungen oder Prellungen.

Umso wichtiger ist es daher, sich über die Gefahren im Haushalt bewusst zu sein und die Sicherheit auch hier nicht auf die zu leichte Schulter zu nehmen. Hier einige Tipps, wie man Stürze im Haushalt vermeiden kann.

  • Achten Sie beim Kauf einer Leiter auf das Prüfzeichen „GS“ (geprüfte Sicherheit) und stellen Sie diese gemäß der Anleitung auf
  • Klettern Sie für Überkopfarbeiten nicht auf wackelige Konstruktionen wie Stühle, Tische oder auch ein Stapel Bücher
  • Tragen Sie für Arbeiten auf der Leiter feste Schuhe und keine Schuhe mit Absatz
  • Befestigen Sie Teppiche mit speziellen haftenden Unterlagen
  • Laufen Sie im Haus nicht in Socken herum. Besser sind Hausschuhe mit Profilsohle
  • Entfernen Sie Stolperfallen wie Spielzeug oder Einkaufstüten aus dem Flur und von der Treppe
  • Nutzen Sie beim Treppensteigen das Geländer

Übrigens: Auch Verbrennungen und Verbrühungen, Stromschläge oder Vergiftungen durch Chemikalien (gerade bei Kindern) sind im Haushalt häufiger, als viele glauben. Auch hier ist also Vorsicht geboten!

Sportverletzungen: Böses Erwachen nach Fußball, Skifahren & Co.

Sportverletzungen folgen statistisch gesehen dem Unfall im Haushalt dicht auf den Fuß. Man geht davon aus, dass pro Jahr etwa 1,5 Millionen Sportunfälle geschehen. Auch hier rangieren Verletzungen des Bewegungsapparates wie die Zerrung, der Muskelfaserriss, Prellungen oder auch Verstauchungen ganz vorne in der Hitliste der häufigsten Sportverletzungen. Die häufigsten Unfälle gehen dabei mit Abstand auf das Konto von Fußball, gefolgt vom Skilaufen und Verletzungen beim Handball.

Lesen Sie hier mehr über Sportverletzungen und erfahren Sie alles über die Behandlung von Sportverletzungen und Erste Hilfe bei Sportverletzungen. Wie Sie Sportverletzungen vorbeugen können, erfahren Sie hier.

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