Verletzungen des Bewegungsapparates: Die Zerrung

Verletzungen des Bewegungsapparates: Die Zerrung

Die Zerrung ist neben der Prellung eine der häufigsten Sportverletzungen. Bei der Zerrung, genauer gesagt der Muskelzerrung, kommt es zu einer schmerzhaften Überdehnung bestimmter Muskelpartien. Bei einer Bänderzerrung betrifft diese Überdehnung die Bänder.

Zu den häufigsten Arten der Zerrung zählen:

  • Wadenzerrung
  • Zerrung im Oberschenkel
  • Zerrung des Sprunggelenks

Häufig tritt die Zerrung zu Beginn einer sportlichen Tätigkeit auf, nämlich vor allem dann, wenn der Muskel nicht ausreichend aufgewärmt bzw. die Belastung ungewöhnlich stark ist und das schrittweise aufbauende Training fehlt. Zerrungen sind Verletzungen, die besonders die Folge einer plötzlichen, ruckartigen Bewegung bzw. eines schnellen Bewegungswechsels sind. So zum Beispiel, wenn auf dem Tennisplatz ganz abrupt abgebremst wird.

Zerrung: Symptome

Auch wenn ein Gewebeschaden bei einer Zerrung ausbleibt – die Muskelfunktion ist bei dieser Art der Sportverletzung durchaus gestört. Eine Zerrung, die in der Regel mit einer Schwellung einhergeht, wird als schmerzhaft empfunden. Wird die betroffene Körperpartie geschont, stellt sich eine Linderung des Schmerzes ein, wird der Muskel wieder belastet, macht sich auch die Zerrung wieder bemerkbar. Entsprechend ist eine Zerrung auch mit einer Bewegungseinschränkung verbunden.

Der Schmerz bei einer Zerrung wird als krampfartig bzw. ziehend beschrieben. Mitunter kann es auch zur Ausbildung eines Hämatoms (Bluterguss) kommen.

Zerrung: Behandlung

Wer eine Zerrung behandeln möchte und entsprechend auch weiteren Spätfolgen und Verletzungen vorbeugen möchte, der sollte zunächst die richtigen Sofortmaßnahmen bei einer Zerrung einleiten.

Zu diesen Maßnahmen zählen:

  • Bewegung einstellen und Pause einlegen. Den betroffenen Körperteil am besten Hochlagern
  • Den betroffenen Körperteil kühlen! (z.B. mit Eis, das in ein Tuch eingewickelt ist); Mindestzeit der Kühlung: 10 Minuten
  • Einen Compressionsverband anlegen- idealer Weise in Kombination mit einer entzündungshemmenden und schmerzlindernden Salbe z.B. auf pflanzlicher Basis von Trauma-Beinwell

Lesen Sie hier mehr über schnelle Hilfe bei Sportverletzungen.

Um den Heilungsprozess zu unterstützen, empfiehlt sich zur Behandlung einer Zerrung auch die Anwendung spezieller Schmerzsalben. Hier haben sich pflanzliche Wirkstoffe wie zum Beispiel Trauma-Beinwell. Denn eine derartige Beinwellsalbe besitzt entzündungshemmende, schmerzlindernde und abschwellende Eigenschaften und sorgt auf diese Weise dafür, dass die Beweglichkeit bei einer Zerrung als Folge einer stumpfen Verletzung schnell wieder hergestellt wird.

Positiver Nebeneffekt: Trauma-Beinwell besitzt auch wundheilungsfördernde Eigenschaften und kann im Gegensatz zu anderen Wirkstoffen in Schmerzsalben auch direkt auf begleitende, offene Schürfwunden aufgetragen werden.

Weitere Schmerzsalben, die sich bei der Behandlung von Zerrungen bewährt haben, enthalten Arnika (optimalerweise in einer Dosierung von 25 % Arnika-Tinktur). Die Heilpflanze verfügt über den Wirkstoff Helenalin. Dieser zeigt eine schmerzstillende, abschwellende und entzündungshemmende Wirkung. Auf diese Weise können die Symptome einer Zerrung auf natürliche und besonders gut verträgliche Weise behandelt werden.

Wichtig bei der Behandlung von Zerrungen ist es, die entsprechende Salbe reichlich und möglichst großflächig aufzutragen. Massieren Sie die Salbe auch vollständig in die Haut ein. Eine Salbe mit Trauma-Beinwell bei Zerrungen kann auch für einen nächtlichen Intensivverband ideal genutzt werden.

Wichtig ist, dass man sich bei einer Zerrung ausreichend lange schont, auch wenn die Schmerzen möglicherweise schon bald verschwunden sind. Experten empfehlen eine Schonzeit von etwa drei Wochen. Fragen Sie dazu auch Ihren behandelnden Arzt.

zurück nach oben