Verletzungen des Bewegungsapparates: Die Prellung

Verletzungen des Bewegungsapparates: Die Prellung

Eine Prellung (Kontusion) wird üblicherweise durch einen Schlag oder auch einen Stoß hervorgerufen. An sich ist eine Prellung eine Verletzung des Gewebes, die mit dem bloßen Auge zunächst gar nicht sichtbar ist. Aufgrund der Verletzung kommt es allerdings zu Einblutungen in den Muskel. Diese Blutung und hinzu kommende austretende Lymphflüssigkeit zieht dann eine entzündliche Schwellung mit sich, das heißt, eine Schwellung wird auch nach außen hin sichtbar.

Das typische Symptom bei einer Prellung ist auch ein Bluterguss, also ein Hämatom.

Eine Prellung wird üblicherweise im Armbereich bzw. auch im Beinbereich diagnostiziert. Vor allem die Schienbein Prellung ist gerade beim Sport oder auch beim Toben von Kindern häufig, denn das Schienbein ist vergleichsweise wenig geschützt.

Prellung: Symptome im Überblick

Die typischen Symptome einer Prellung sind:

  • Schmerz der betroffenen Region mit und ohne Druckausübung
  • Bei Prellung in der Nähe eines Gelenks: Bewegungseinschränkung
  • Schwellung
  • Bluterguss

In der Regel klingen die Symptome einer Prellung nach wenigen Tagen ab, in schwereren Fällen kann der Heilungsprozess bis zu drei Wochen in Anspruch nehmen. Wird nicht schnell und gezielt behandelt, ist eine noch langwierigere Heilungsdauer von bis zu 2 Monaten möglich.

Prellung: Behandlung

Bei der Behandlung von Prellungen sind, wie bei jeder Sportverletzung, schnell eingeleitete Sofortmaßnahmen wichtig. Wie bei einer Zerrung gilt auch hier die PECH-Regel. Also

  • Pause einlegen, Bewegung einstellen
  • Eis auflegen (in ein Tuch eingewickelt, um keine Erfrierungen der Haut zu riskieren)
  • Compressionsverband anlegen
  • Hochlagern: Das betroffene Körperteil hoch lagern und ruhig stellen

Mitunter ist eine Punktion erforderlich, um überschüssige Flüssigkeit aus dem Gewebe abzuleiten.

Für eine erfolgreiche Behandlung bei Prellungen ist die Einhaltung einer mindestens zwei Tage dauernden Belastungspause unerlässlich. Räumen Sie sich und Ihrem Körper jetzt die nötige Schonzeit ein.

Für die Unterstützung der Heilung hat sich die Anwendung einer pflanzlichen Schmerzsalbe auf Basis von Trauma-Beinwell bei Prellungen bewährt, die sich durch ausgeprägt schmerzlindernde, entzündungshemmende und abschwellende Eigenschaften auszeichnet. Achten Sie darauf, Beinwellsalbe mit echtem Trauma-Beinwell zu wählen, denn diese Sorte von Beinwell ist besonders wirkstoffreich und bei der Herstellung der Salbe wird zudem darauf geachtet, dass nur die sehr gut verträglichen, oberirdischen Teile dieser Arzneipflanze verwendet werden. Auf diese Weise kann der Schmerz auf gut verträgliche Art gelindert und auch die bei einer Prellung so typische Schwellung reduziert werden. Auch die ablaufenden Entzündungsprozesse werden eingedämmt.

Auch die Heilpflanze Arnika hat sich bei der Behandlung von Prellungen – z. B. in Form einer Salbe – bewährt. Die aromatisch duftende Blume wächst von Juni bis August in Hochgebirgsregionen und blüht in einem leuchtenden Gelb. Die Pflanze ist jedoch nicht nur hübsch anzuschauen, sie zeigt auch vielfältige Heileffekte: Die Wirkung beruht dabei vorwiegend auf dem in der Pflanze enthaltenen Helenalin. Dieser Stoff wirkt abschwellend, schmerzlindernd sowie entzündungshemmend und hilft so gegen die Symptome einer Prellung.

Unterstützend kann auch eine Lymphdrainage vorgenommen werden.

Achtung! Bei einer Prellung sind folgende Maßnahmen und Anwendungen tabu, denn sie können bleibende Schäden hervorrufen:

  • Massage der betroffenen Körperregion
  • Wärmeanwendungen wie Fango, Wärmflasche, Kirschkernkissen oder Vollbad
  • Durchblutungsfördernde Anwendungen bzw. Wirkstoffe

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