Spannungskopfschmerzen: Die häufigste Kopfschmerzform

Spannungskopfschmerzen: Die häufigste Kopfschmerzform

Von den über 165 Kopfschmerzarten, die von Wissenschaftlern unterschieden werden, ist der Spannungskopfschmerz neben der Migräne die Häufigste. Jeder zweite Kopfschmerz Patient ist vom Spannungskopfschmerz betroffen. Dieser Spannungskopfschmerz tritt in den meisten Fällen gelegentlich, also episodisch auf. Bei etwa zwei bis drei Prozent der Patienten mit Kopfschmerzen vom Spannungstyp handelt es sich um chronische Schmerzen.

Dabei ist der Spannungskopfschmerz in jeder Altersgruppe weit verbreitet. Auch immer mehr Kinder und Jugendliche sind betroffen. Lesen Sie hier mehr über diese Art der Kopfschmerzen bei Kindern.

Wie äußert sich der Spannungskopfschmerz?

Der Spannungskopfschmerz erstreckt sich über den gesamten Kopf, tritt also im Gegensatz zum sogenannten Clusterkopfschmerz nicht nur einseitig auf. Die Betroffenen beschreiben den Schmerz häufig wie eine Art Helm, der auf dem Kopf sitzt. Man fühlt sich wie in einem Schraubstock. Die Intensität der Kopfschmerzen ist leicht bis mittelschwer, sie werden als ziehend, pressend oder auch drückend beschrieben.

Typisch ist, dass sich die Beschwerden durch Aktivitäten wie Treppensteigen oder Gehen nicht verschlechtern – ganz im Gegensatz zur Migräne. Auch starke Übelkeit oder Erbrechen, die bei der Migräne typisch sind, werden beim Spannungskopfschmerz eher nicht beobachtet. Allerdings kann es durchaus zu leichter Übelkeit und einer gewissen Empfindlichkeit gegenüber Lärm und Licht kommen.

Was verursacht den Spannungskopfschmerz?

Kopfschmerzen vom Spannungstyp werden – wie der Name bereits vermuten lässt – durch Verspannungen im Schulter- und im Nackenbereich ausgelöst. Muskuläre Verspannungen und seelische Einflüsse wie Stress oder Angst sind im Hinblick auf die Entstehung von Spannungskopfschmerzen eng miteinander verbunden.

Letzten Endes führen die Verspannungen dazu, dass sich die Blutgefäße verengen und entsprechend ein Spannungsschmerz entsteht, der über die Nervenbahnen an die typischen Schmerzpunkte an Stirn und Schläfen weitergeleitet wird. Der Schmerz steigt also über den Nacken bis zum Kopf auf.

Lesen Sie hier mehr über die typischen Auslöser für Spannungskopfschmerzen.

Die Behandlungsmöglichkeiten bei Kopfschmerzen vom Spannungstyp

Um Spannungskopfschmerzen zu behandeln können sowohl schmerzlindernde Medikamente als auch nichtmedikamentöse Verfahren wie Entspannungsübungen oder Biofeedback zur Anwendung kommen.

In der Regel greifen viele Patienten mit Spannungskopfschmerz gerne und schnell zu den klassischen Schmerzmitteln, also zu Wirkstoffen wie Ibuprofen, Paracetamol oder Acetylsalicylsäure. Unbestritten ist, dass diese sogenannten Analgetika durchaus den Schmerz schnell und effektiv lindern können. Das Problem liegt vielmehr in dem Spektrum der Nebenwirkungen, die mit  einer derartigen systemischen Schmerztherapie einhergeht. Schmerzmittel sind bekannt für ihren negativen Einfluss auf die Magenschleimhaut, die Nieren und die Leber. Entsprechend warnen Experten auch vor der häufigen Einnahme von Schmerzmitteln. Acetylsalicylsäure ist für Kinder unter 14 Jahren nicht geeignet.

Nicht zuletzt droht bei zu häufiger Schmerzmitteleinnahme die Gefahr des medikamenteninduzierten Kopfschmerzes, das heißt, dass die Schmerzschwelle herabgesetzt wird und Kopfschmerzen noch häufiger auftreten können.

Vor diesem Hintergrund suchen immer mehr Menschen mit Spannungskopfschmerzen nach einem pflanzlichen Mittel gegen Kopfschmerzen. Hier hat sich Pfefferminzöl, genauer gesagt eine speziell aufbereitete, medizinische 10%ige Pfefferminzlösung bewährt, die äußerlich auf die Schmerzpunkte auf Stirn, Schläfen und Nacken aufgetragen wird. Eine derartige Pfefferminzlösung wirkt ebenso effektiv wie herkömmliche Schmerzmittel, ist aber im Gegensatz dazu gut verträglich.

Mehr über Pfefferminzöl bei Kopfschmerzen vom Spannungstyp und weitere Möglichkeiten der sanften Behandlung dieser Kopfschmerzart lesen Sie hier.

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