Volkskrankheit Rückenschmerzen

Volkskrankheit Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind heute eine wahre Volkskrankheit. Man geht davon aus, dass etwa jeder dritte Bürger in Deutschland regelmäßig unter Rückenschmerzen leidet. Vor allem Menschen zwischen 30 und 50 sind betroffen, doch auch bei immer mehr Jugendlichen unter 18 Jahren können deutliche Haltungsschäden nachgewiesen werden.

Die Zahl der Krankschreibungen, die auf das Konto von Rückenschmerzen gehen, ist in den letzten Jahren enorm angestiegen. Im Jahr sind es rund 79 Millionen Tage der Arbeitsunfähigkeit, die durch Krankheiten von Wirbelsäule und Rücken bedingt sind. Schätzungen zufolge verschlingt die Behandlung von Rückenschmerzen jährlich rund 25 Milliarden Euro in Deutschland. Manchen Statistiken zufolge ist hier sogar von 35 Milliarden Euro die Rede!

Spezifische und unspezifische Rückenschmerzen

Häufig fällt der Verdacht bei Rückenschmerzen zunächst auf die Bandscheibe. Doch ein Bandscheibenvorfall ist vergleichsweise selten der Grund des Übels. Tatsächlich sind spezifische Rückenschmerzen, in Folge einer konkreten Grunderkrankung bzw. einer körperlichen Veränderung wie  einem Bandscheibenvorfall, nur in rund 15 Prozent der Fälle für Rückenschmerzen verantwortlich. Weitaus häufiger sind sogenannte unspezifische Rückenschmerzen, die  durch ein ganzes Bündel von Faktoren ausgelöst werden. In der Regel gehen die Rückenschmerzen hier auf das Konto von muskulären Verspannungen, die aufgrund unserer eher rückenfeindlichen Lebensweise entstehen. Mangelnde Bewegung, Übergewicht, Stress, einseitige und monotone Bewegungsabläufe begünstigen die Bildung von muskulären Verspannungen und entsprechende Rückenschmerzen oder auch Nackenschmerzen und Schulterschmerzen.

Hilfe bei Rückenschmerzen: Die Tendenz geht hin zur sanften Therapie

Bettruhe bei Rückenschmerzen war gestern! Heute weiß man, dass körperliche Schonung bei Rückenschmerzen maximal für 2-3 Tage angemessen ist – eher rät man allerdings zu sanfter Bewegung bei Rückenschmerzen.  Die Schmerzen können auf diese Weise durchaus gelindert werden. Auch wenn es hier natürlich auf die Form der Rückenschmerzen ankommt.

Ein weiterer Trend im Hinblick auf die Behandlung von Rückenschmerzen liegt im Bereich der sanften pflanzlichen Therapie von Rückenschmerzen. Chemisch-synthetische Schmerzmittel bringen häufig Nebenwirkungen im Bereich der Magenschleimhaut, Leber und Niere mit sich und sind laut Experten bei Rückenschmerzen wenn, dann nur kurzfristig geeignet. Besser verträglich sind hier pflanzliche Wirkstoffe wie Trauma-Beinwell, das sich durch einen entzündungshemmenden, schmerzlindernden und abschwellenden Effekt auszeichnet. Unterstützend können auch so sanfte Methoden wie Massagen oder Wärmeanwendungen Rückenschmerzen lindern, vor allem dann, wenn diese als Folge von Verspannungen auftreten.

Lesen Sie hier mehr über die Behandlungsmöglichkeiten bei Rückenschmerzen. Tipps zur Selbsthilfe bei Rückenschmerzen finden Sie hier.

Wann zum Arzt bei Rückenschmerzen?

Rückenschmerzen können grundsätzlich im Rahmen der Selbstmedikation und mit einigen hilfreichen Tipps gegen Rückenschmerzen selbst behandelt werden.

Sollte allerdings vor allem einer der folgenden bzw. mehrere Punkte zutreffen, gilt es, einen Arzt aufzusuchen:

  • Ungewöhnlich heftige Schmerzen
  • Lähmungserscheinungen
  • Länger als 2 -3 Tage anhaltende Schmerzen, die trotz eingeleiteter Maßnahmen nicht nachlassen
  • Begleitendes Fieber
  • Starke Schmerzen in der Nacht
  • Probleme bei Kontrolle von Darm- und Blasenmuskulatur

Rückenschmerzen vorbeugen

Wer Rückenschmerzen vorbeugen möchte, der kann  sowohl im Büro als auch in seiner Freizeit einiges für einen rückenfreundlichen Alltag tun. Die richtige Sitzhöhe am Arbeitsplatz, das richtige Heben und Tragen, eine geeignete Matratze – all diese Punkte sind einfach umzusetzen und können uns das Kreuz mit dem Kreuz durchaus ersparen. Hier finden Sie die besten Tipps für einen rückenfreundlichen Alltag.

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