Was tun bei Rückenschmerzen? Die Behandlungsmöglichkeiten im Überblick

Was tun bei Rückenschmerzen? Die Behandlungsmöglichkeiten im Überblick

Wer von Rückenschmerzen geplagt wird, muss zunächst mittels der exakten Diagnosestellung beim Arzt herausfinden, woher diese Rückenschmerzen rühren. Steckt beispielsweise ein Bandscheibenvorfall oder auch Osteoporose dahinter, ist eine gezielte Behandlung der Wurzel des Übels unerlässlich. Medikamente, Massagen und Wärme bzw. bei Osteoporose auch die Gabe von Medikamenten wie Bisphosphonaten, Calcium und Vitamin D – Ihr Arzt wird bei derart exakt geklärten Ursachen der Rückenschmerzen eine geeignete Therapie einleiten. Mitunter kann auch eine Operation notwendig sein.

Neben der spezifischen Therapie, die sich je nach Form der Rückenschmerzen richtet, gibt es auch einige allgemeingültige Maßnahmen, die insbesondere  bei verspannungsbedingten Rückenschmerzen zur Anwendung kommen können. Die Förderung der Beweglichkeit, die Linderung von Muskelverspannungen und die Schmerzlinderung stehen bei der Behandlung von Rückenschmerzen, die auf das Konto von Verspannungen gehen, heute im Fokus. Wichtig zu wissen: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Einnahme von chemisch-synthetischen Schmerzmitteln und damit mögliche Nebenwirkungen auf Magenschleimhaut, Leber und Niere, zu umgehen. So hat sich zur Behandlung von Rückenschmerzen auf pflanzlicher Basis beispielsweise der Wirkstoff Trauma-Beinwell aufgrund seiner entzündungshemmenden, schmerzlindernden und abschwellenden Eigenschaften bewährt. Es gibt ihn in einer speziellen Schmerzsalbe.

Bewegung statt Schonhaltung –
Rückenschmerzen aktiv gegensteuern

Wenn wir Kreuzschmerzen haben, ist häufig die erste Reaktion: bloß nicht bewegen! Oft wird eine Schonhaltung eingenommen. Doch genau das sollten wir bei Rückenschmerzen nicht tun. Auch wenn die Bewegung im ersten Moment schmerzen kann – nur auf diese Weise können wir dazu beitragen, die Muskelverspannungen zu lösen. Insofern ist Bettruhe bei Rückenschmerzen eher kontraindiziert und sollte in der Regel nicht länger als 2 Tage erfolgen. Regelmäßige Bewegung ist sowohl zur Therapie als auch zur Vorbeugung von Kreuzschmerzen sinnvoll.

Bei akut auftretenden Rückenschmerzen ist zunächst der Besuch bei  einem Physiotherapeuten empfehlenswert. Dieser kann entsprechend der vorliegenden Beschwerden bzw. Erkrankung ganz gezielt die nötige Anleitung geben, um Bewegungen richtig und vor allem rückenfreundlich auszuführen. Nach und nach sollte dann der Patient die Bewegung möglichst in seinen Alltag integrieren und rückenfreundliche Sportarten wie Schwimmen oder Nordic Walking möglichst regelmäßig betreiben, um der erneuten Entstehung von Rückenschmerzen effektiv vorzubeugen.

Sinnvoll ist auch ein spezielles Rückentraining, das in geeigneten Fitnessstudios bzw. auch in sogenannten „Rückenschule-Kursen“ angeboten wird.

Kälte- bzw. Wärmeanwendungen bei Rückenschmerzen

Bei Rückenschmerzen kann die Anwendung von Wärme bzw. Kälte sinnvoll sein, um die Schmerzen zu lindern und entsprechend auch die Anwendung von für den Körper mitunter sehr belastenden Schmerzmitteln zu reduzieren.

Liegt keine Entzündung vor, hat sich die Behandlung mit Wärme bewährt. Insbesondere Muskelverspannungen können auf diese Weise gelöst und die damit einhergehenden Schmerzen gelindert werden.

So können Sie dem Körper bei Kreuzschmerzen Wärme zuführen:

  • Schal um die Hüften schlingen
  • Mit der Wärmflasche im Kreuz ab auf die Couch – alternativ tut es auch ein angewärmtes Kirschkernkissen
  • Infrarotlampe (Bestrahlungsdauer: max. 20 Minuten)
  • Heiße Dusche
  • Heißes Vollbad, idealerweise mit ätherischen Ölen wie Lavendel oder Rosmarin.

Sollten Sie unter Kreislaufbeschwerden bzw. bekannten Entzündungen leiden, ist von Wärme eher abzuraten.

Kälte hingegen wirkt gerade bei Entzündungen und Reizungen von Nerven, wie etwa  des Ischiasnervs, wohltuend und kann die Schmerzen zumindest im Akutfall verringern. Schwellungen gehen zurück, lokal wirkt Kälte kurzfristig betäubend. Natürlich bedarf es zunächst der Abklärung beim Arzt, ob die Schmerzen nun entzündungsbedingt sind oder beispielsweise durch Verspannungen verursacht werden. Denn sind Verspannungen das Wurzel des Übels, ist Kälte denkbar ungeeignet, da diese die Muskelspannung zusätzlich erhöht.

Insofern gilt: Im Zweifelsfall den Arzt kontaktieren!

Massagen: Die Muskulatur entspannen

Rückenschmerzen sind in rund 80 Prozent der Fälle eine Folge von Muskelverspannungen. Insofern hat sich auch die Massage des Rückens besonders häufig als wirkungsvoll erwiesen, um die Rückenschmerzen zu lindern. Denn bei der Massage werden Verspannungen gezielt gelöst. Gleichzeitig kommt auch die Seele zu Ruhe. Und das ist sinnvoll, denn wenn die Gedanken nur um die noch abzuarbeitende to-Do-Liste kreisen, können auch die Muskeln des Körpers nicht entspannen.

Zu den geeigneten Massagen bei Rückenschmerzen zählen insbesondere:

  • Klassische Massage
  • Thai-Massage
  • Akupressur-Massage

Achten Sie darauf, dass der Masseur eine entsprechende Ausbildung hat und informieren Sie ihn vorab ausführlich über Ihre Beschwerden. Vorsicht! Bei starken akuten Beschwerden, Ischias Schmerzen sowie bei Osteoporose ist eine Massage in der Regel nicht angezeigt.

Schmerzmittel bei Rückenschmerzen: Unter Vorbehalt

Die Schmerzlinderung spielt bei Rückenschmerzen eine ganz zentrale Rolle – wer kann schon stundenlang im Büro sitzen, den Tennisschläger schwingen oder auch mit den Kindern durch den Zoo bummeln, wenn der Schmerz im Kreuz einen beinahe in die Knie zwingt? Grundsätzlich können bei akuten Rückenschmerzen Schmerzmittel auf chemisch-synthetischer Basis eingenommen werden, die Acetylsalicylsäure oder auch Paracetamol enthalten. Diese sollten aber aufgrund der zusätzlichen Belastungen des gesamten Organismus und der möglichen Nebenwirkungen allerdings nur kurzfristig eingenommen werden. Beachten Sie dazu auch die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Für Kinder unter 14 Jahren ist Acetylsalicylsäure nicht geeignet.

Trauma-Beinwell: Rückenschmerzen auf sanfte und verträgliche Weise lindern

Der Trend geht auch bei Rückenschmerzen zunehmend in Richtung natürliche Behandlungsmöglichkeiten. Immer mehr Menschen wünschen sich ein pflanzliches und gut verträgliches Mittel, um die Schmerzen im Kreuz effektiv zu lindern. Hier hat sich eine speziell für medizinische Zwecke entwickelte Hochleistungssorte der seit  Jahrhunderten bekannten Arzneipflanze Beinwell bewährt: Trauma-Beinwell. Bei Rückenschmerzen in Folge von schmerzhaften Verspannungen der Rücken-, Nacken- und Schultermuskulatur kann Trauma-Beinwell aufgrund seiner entzündungshemmenden, schmerzlindernden und abschwellenden Eigenschaften helfen, die Schmerzphase zu verkürzen und die Muskelverspannungen zu lösen. Denn diese besondere Arzneipflanze, welche unter kontrolliert ökologischen Bedingungen auf den nährstoffreichen Böden des Voralpenlands angebaut wird, zeichnet sich durch einen besonders hohe Gehalt an stark schmerz- und auch entzündungshemmenden Wirkstoffen aus. Im Rahmen der noch von Hand durchgeführten Ernte wird darauf geachtet, dass zur Herstellung einer entsprechenden pflanzlichen Schmerzsalbe nur die oberirdischen und wirkstoffreichen Blüten und Blätter der Pflanze verwendet werden. Die Wurzeln, die mitunter leberschädigende Alkaloide enthalten können, werden bei der Herstellung der Schmerzsalbe mit Trauma-Beinwell nicht verwendet. Wird diese bei Rückenschmerzen angewendet, kann die Beweglichkeit entsprechend auf besonders verträgliche Weise wieder hergestellt werden.

Beinwell ist jedoch nicht die einzige Heilpflanze, die bei der Behandlung von Rückenschmerzen einen besonders guten Ruf hat. Denn auch Arnika zeigt durch den Wirkstoff Helenalin eine entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung. Dabei ist vor allem Arnika-Salbe, die einen Anteil von 25 Prozent reiner Arnika-Tinktur enthält, besonders schnell wirksam. Die sonnengelbe Heilpflanze aus dem Hochgebirge konnte auch in Studien zeigen, dass sie locker mit chemisch-synthetischen Schmerzsalben mithalten kann.

Lesen Sie hier mehr über die Behandlung von Rückenschmerzen und Verspannungen mit Trauma-Beinwell.

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