Mit Pfefferminzöl Kopfschmerzen vom Spannungstyp sanft lindern

Mit Pfefferminzöl Kopfschmerzen vom Spannungstyp sanft lindern

Die Pfefferminze, die zur Familie der Lippenblütler zählt, besitzt in der Welt der Arzneipflanzen eine lange Tradition. Seit jeher kommt die Pfefferminze zum Beispiel bei krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden zum Einsatz – in der Regel ist dann der Pfefferminztee das Mittel der Wahl. Denn die Pfefferminzblätter, die zu einem Tee aufgeblüht werden, besitzen eine krampflösende, galletreibende und blähungstreibende Wirkung.

Doch nicht nur der Tee, auch das ätherische Öl der Pfefferminze kann für unsere Gesundheit förderlich sein. So zum Beispiel als Inhalation bei Erkältungsbeschwerden und – was viele nicht wissen – zur Behandlung von Spannungskopfschmerzen. Tatsächlich ist das Öl der echten Pfefferminze (Mentha piperita) ein ganz natürlicher Schmerzstiller. Äußerlich bei Kopfschmerzen vom Spannungstyp angewendet, kann das Pfefferminzöl Kopfschmerzen ebenso schnell lindern wie herkömmliche Schmerzmittel, ist dabei aber weitaus verträglicher. Vorausgesetzt es handelt sich um eine speziell aufbereitete, medizinische Pfefferminzlösung (10%ig) und nicht um reines Menthol, das häufig zu Hautreizungen führen kann.

Pfefferminzöl: Bei Spannungskopfschmerzen eine gut verträgliche Alternative zur Kopfschmerztablette

Zur Behandlung von Kopfschmerzen vom Spannungstyp ist nicht jede Form von Pfefferminzöl geeignet. Als effektiv und gut verträglich allerdings hat sich ein speziell aufbereitetes Ätherisch-Öl-Konzentrat der echten Arznei-Minze erwiesen. Diese zehnprozentige Pfefferminzlösung (rezeptfrei in der Apotheke) wird bei Spannungskopfschmerzen äußerlich großflächig auf Stirn, Schläfen, Nacken und Schultern aufgetragen und kann den Schmerz innerhalb von 15 -30 Minuten lindern. Insofern kann durchaus gesagt werden: Es handelt sich hier um eine pflanzliche Kopfschmerzbehandlung, die der chemisch- systemischen Schmerztherapie durchaus ebenbürtig ist. Die Verträglichkeit ist dagegen gut – die Nebenwirkungen, die chemische Schmerzmittel häufig auf die Magenschleimhaut, Leber und Niere haben, sind hier nicht zu befürchten. Entsprechend können Spannungskopfschmerzen sowohl bei Kindern ab 6 Jahren als auch bei Schwangeren auch pflanzlich mit Pfefferminzöl behandelt werden – Pfefferminzöl ist also gerade auch für die Patienten geeignet, für die chemisch-synthetische Schmerzmittel häufig gar nicht in Frage kommen. Hier ist Pfefferminzöl eine sanfte, effektive und verträgliche Alternative.

So bekämpft Pfefferminzöl Kopfschmerzen vom Spannungstyp

Die Schmerzlinderung bzw. Schmerzfreiheit, die eine Kopfschmerzbehandlung mit Pfefferminzöl ermöglicht, ist auf unterschiedliche Wirkmechanismen der Pfefferminze zurück zu führen. Zum einen blockiert das Konzentrat der Arznei-Pfefferminze die Weiterleitung bzw. auch die Verarbeitung von Schmerzimpulsen. Das Gehirn wird den Schmerz also entsprechend nicht bzw. kaum mehr registrieren. Die Pfefferminze wirkt hier wie eine Schutzmauer. Die zweite Haupt-Wirkweise des Pfefferminzöls besteht in seinem muskelentspannenden Effekt. Das ist bei Spannungskopfschmerzen von sehr zentraler Bedeutung, wenn man bedenkt, dass der Schmerz ja in einer verspannten Schulter- und Nackenmuskulatur seinen Ursprung hat. Das Ätherisch-Öl-Konzentrat aus der Pfefferminze greift also ursächlich in das Geschehen ein.

Wichtig ist, dass das Konzentrat großflächig nicht nur auf Stirn und Schläfen, sondern eben auch auf den Schulter- und Nackenbereich aufgetragen wird, so dass die muskelentspannende Wirkung des Pfefferminzöl-Konzentrats gezielt entfaltet werden kann. Übrigens: Auch eine angespannte Kaumuskulatur kann Spannungskopfschmerzen auslösen. Wer das Gefühl hat, dass hier die Wurzel des Übels sitzt, kann das Pfefferminzöl Konzentrat durchaus auch im Bereich des Unterkiefers aufbringen.

Bei Bedarf kann die Anwendung nach 15 Minuten wiederholt werden.

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