Bewährte Arzneipflanzen bei Muskel- und Gelenkbeschwerden

Trauma-Beinwell: Eine medizinische Hochleistungssorte

Beinwell ist eine Arzneipflanze, die eine lange Tradition besitzt. Schon in der alten Volksmedizin des Mittelalters wurde Beinwell zum Beispiel bei Knochenbrüchen eingesetzt. Auf Basis aufwändiger Selektionsprozesse ist es gelungen, die medizinische Hochleistungssorte Trauma-Beinwell zu entwickeln, die sich durch einen besonders hohen Wirkstoffgehalt und gute Verträglichkeit auszeichnet. Die schmerzlindernden, abschwellenden und entzündungshemmenden Eigenschaften von Trauma-Beinwell können gerade bei Rückenschmerzen, Muskel- und Gelenkbeschwerden, Verspannungen oder auch typischen Sportverletzungen wie Prellungen oder Zerrungen zur schnellen und verträglichen Linderung genutzt werden.

Arnika: Die sonnengelbe Anti-Schmerz-Pflanze

Arnika, auch Engelskraut oder Bergwohlverleih genannt, wird seit Langem als Heilpflanze sehr geschätzt. Die wertvollen Inhaltsstoffe der sonnengelben Blüten wirken schmerzlindernd und entzündungshemmend. Diese Effekte werden erfolgreich zur äußerlichen Behandlung von stumpfen Verletzungen wie Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen genutzt. Aber auch bei Rückenschmerzen, die oft auf Muskelverspannungen zurückgehen, kann die Pflanze gute Dienste leisten. In der Regel kommen die Arnika-Wirkstoffe, allen voran das sogenannte Helenalin, in Form von Salben zum Einsatz. Um eine spürbare Schmerzlinderung zu erreichen, wird ein Anteil von 25 Prozent reiner Arnika-Tinktur empfohlen.

Das Öl der Arznei-Pfefferminze: Stark gegen Spannungskopfschmerz

Das Öl der echten Arznei-Pfefferminze kann äußerlich angewendet zur schnellen und gut verträglichen Linderung von Spannungskopfschmerzen genutzt werden. Es ist damit eine pflanzliche Alternative zu chemisch-synthetischen Kopfschmerztabletten, die diesen aber hinsichtlich der Wirksamkeit in nichts nachsteht. Die Beschwerden können innerhalb von 15 bis 30 Minuten gelindert werden. Um Hautreizungen wie bei reinem Menthol zu vermeiden, sollte eine spezielle, 10%ige Pfefferminzlösung (rezeptfrei in der Apotheke) verwendet werden.

Der Chinarindenbaum: Chinin als Krampflöser

Der Chinarindenbaum (Chinchona), der nicht in China, sondern in den Anden des tropischen Südamerika zu Hause ist („China“ kommt aus dem Peruanischen und bedeutet so viel wie „Rinde“), ist die Quelle für das Alkaloid Chinin. Chinin besitzt schmerzlindernde und entkrampfende Eigenschaften und wird heute in Form von Chininsulfat bei schmerzhaften Muskelkräften unterschiedlichster Entstehungsursache eingesetzt. Auch bei muskulären Verspannungen z.B. in Bereich von Rücken, Schultern und Nacken kann Chininsulfat die Beschwerden zuverlässig und schnell lindern.

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