Arnika bei stumpfen Verletzungen

Arnika bei stumpen Verletzungen

Arnika hat eine lange Tradition als Heilpflanze. Die Inhaltsstoffe der sonnengelben Arnikablüte haben eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung. Daher werden Arnika-Schmerzsalben speziell zur äußerlichen Behandlung von stumpfen Verletzungen wie Prellungen und Verstauchungen sowie bei schmerzhaften Muskelverspannungen und Rückenbeschwerden sehr geschätzt. In den Mittelgebirgen Europas wächst Arnika wild und steht unter Naturschutz. Für die pharmazeutische Anwendung wird die Pflanze unter kontrollierten Bedingungen angebaut, um eine konstante Konzentration der Inhaltsstoffe zu gewährleisten.

Verstauchung, Prellung, Muskelverspannung & Co.

Prellungen, Verstauchungen oder Zerrungen – im Alltag oder beim Sport kommt es immer wieder zu diesen sogenannten stumpfen Verletzungen. Dabei entstehen zwar keine offenen Wunden oder äußere Blutungen, doch können diese Verletzungen sehr schmerzhaft sein. Darüber hinaus zählen auch Rückenschmerzen, die in den meisten Fällen auf Muskelverspannungen infolge einer ungünstigen oder starren Körperhaltung zurückgehen, zu den typischen Alltagsbeschwerden.

  • Prellung:
    Durch direkte Gewalteinwirkung von außen (z. B. Schlag, Tritt, Sturz) kommt es zu einer Schädigung von Gelenken, Knochen oder Muskeln. Betroffen sind häufig zum Beispiel das Schienbein oder das Knie.
  • Verstauchung:
    Bei einer Verstauchung kommt es zu einer Überdehnung eines Gelenks bzw. der umliegenden Bänder. Betroffen sind oft das Sprunggelenk, sowie das Hand-, Fuß- oder Kniegelenk.
  • Zerrung:
    Wenn die physiologische Dehnbarkeit von Bändern oder Muskeln überschritten wird, kommt es zu einer Zerrung. Besonders häufig treten Zerrungen am Oberschenkel oder an der Wade auf.
  • Muskelverspannung:
    Muskelverspannungen werden meist durch einseitige oder falsche Körperhaltung ausgelöst und sind eine häufige Ursache von Rückenschmerzen.

Gemeinsam haben diese Beschwerden, dass es zu entzündlichen Prozessen im Gewebe kommt und Schmerzen auftreten, die unterschiedlich stark ausgeprägt sein können.

Arnika bei stumpfen Verletzungen

Als Alternative zu chemisch-synthetischen Präparaten hat sich Arnika als pflanzliches Mittel bei stumpfen Verletzungen und muskulären Verspannungen des Rückens bewährt. Denn der Hauptwirkstoff in den Arnikablüten, das sogenannte Helenalin, wirkt nicht nur abschwellend und entzündungshemmend, sondern auch schmerzlindernd und ist daher sowohl bei Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen als auch Muskelverspannungen sehr gut geeignet. Arnika wird äußerlich angewendet und ist heutzutage in Form von modernen, rezeptfreien Arnica-Salben oder Arnica-Cremes erhältlich.

Arnika-Salbe: Wirkung
  • Schmerzlindernd
  • Entzündungshemmend
  • Abschwellend

Arnika-Salbe: Wirkstoffkonzentration ist entscheidend

Wenn es um die Wirksamkeit von Naturheilmitteln geht, ist die richtige Wirkstoffkonzentration ein wichtiger Faktor. Um eine möglichst rasche Schmerzlinderung zu erzielen, sollten Schmerzsalben 25 Prozent reine Arnika-Tinktur enthalten. Dabei ist vor allem die Kombination aus schmerzlindernden und entzündungshemmenden Effekten hervorzuheben – sie ist es, die bei stumpfen Verletzungen oder muskulären Verspannungen wichtig ist. Denn werden die Entzündungsprozesse im Gewebe wirksam eingedämmt, gehen auch die Schmerzen schnell zurück. Bei Verspannungen spielt dabei auch eine wichtige Rolle, dass die belastete Muskulatur aus dem Teufelskreis aus Schmerzen, Verspannung und Schmerzen herauskommt.

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