Wadenkrämpfe vorbeugen: Die besten Tipps

Mit Gymnastik die Durchblutung ankurbeln

Eine intakte Durchblutung ist für die Vorbeugung von Muskelkrämpfen unerlässlich. Wer zum Beispiel zu Wadenkrämpfen neigt, sollte darauf achten, die Durchblutung der Beinmuskulatur mit entsprechenden Gymnastik-Übungen zu fördern.
Das Video-Training zur Durchblutungsförderung und Lockerung der Muskulatur finden Sie hier.

Alkohol und Nikotin meiden

Nikotin und vor allem Alkohol begünstigen die Entstehung von schmerzhaften Wadenkrämpfen. Entsprechend sollten Sie den Konsum möglichst herunterfahren, wenn Sie die unangenehmen Schmerzattacken umgehen möchten. Positiver Nebeneffekt: Auch der schwere Kopf am nächsten Morgen wird Sie so garantiert nicht quälen.

Den Magnesiumspeicher auffüllen

Eine ausreichende Magnesiumversorgung gilt im Allgemeinen als gute Möglichkeit, Wadenkrämpfen vorzubeugen. Auch, wenn nicht alle Arten von Wadenkrämpfen auf das Konto von Magnesiummangel gehen – gerade Sportler, die beim Schwitzen viele Mineralstoffe ausscheiden, sollten auf die Zufuhr von magnesiumreichen Nahrungsmitteln achten. Gute Magnesiumlieferanten sind zum Beispiel Vollkornprodukte, Haferflocken oder auch Nüsse.

Ausreichend Trinken

Viele Muskelkrämpfe sind auf eine unzureichende Versorgung mit Flüssigkeit zurück zu führen. Entsprechend sollte man jeden Tag darauf achten, etwa 1,5-2 Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Kräutertee oder Mineralwasser sind ideal. Gerade auch für ältere Menschen, deren Durstempfinden häufig nachlässt, ist die ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig, um Wadenkrämpfen vorzubeugen.

Mit Chininsulfat die Krampfbereitschaft des Muskels senken

Chinin ist ein natürlicher Krampflöser, der aus der Rinde des Chinarindenbaums gewonnen wird. In Form der pharmazeutischen Zubereitung Chininsulfat (als Tabletten erhältlich) kann dieser Naturstoff nicht nur zur akuten Behandlung von Krämpfen unabhängig von der Krampfursache, sondern auch zur Vorbeugung von Krämpfen eingesetzt werden. Denn Chininsulfat setzt genau dort an, wo der Krampf entsteht, nämlich am Übergang vom Nerv auf den Muskel. Indem Chininsulfat die Übertragung von Impulsen von Nerven auf  Muskeln hemmt, wird die Krampfbereitschaft des Muskels herabgesetzt – die Häufigkeit und Schwere von nächtlichen Wadenkrämpfen nimmt ab.

zurück nach oben