Muskelkater: Böses Erwachen nach dem Sport

Muskelkater: Böses Erwachen nach dem Sport

Der Muskelkater ist eine besonders häufige Form von Muskelschmerzen, die bestimmt jeder schon einmal erlebt hat. Jede Bewegung schmerzt. Meist tritt der Muskelkater einen Tag (manchmal auch erst zwei Tage) nach einer ungewohnten meist sportlichen Belastung auf. Besonders wer nicht ausreichend trainiert ist und seinem Körper plötzlich Hochleistungen abverlangt, muss nachdem Sport mit Muskelkater rechnen.

Der Muskelkater ist an sich nicht gefährlich – dennoch ist er ein Signal dafür, dass wir dem Körper zu viel zugemutet haben.

Was ist Muskelkater eigentlich?

Früher war die Annahme weit verbreitet, Muskelkater hätte etwas mit der Freisetzung von Milchsäure im Muskel zu tun. Diese These ist allerdings heute nicht mehr haltbar. Vielmehr weiß man, dass der Muskelkater durch kleinste Verletzungen in den zu sehr strapazierten Muskelfasern entsteht. Es handelt sich also bei Muskelkater durchaus um Mikroverletzungen der Muskulatur.

In Folge dieser Verletzungen wird ein Entzündungsprozess in Gang gesetzt, der letzten Endes zur Bildung von Ödemen führt – es kommt also zur Einlagerung von Wasser, was wiederum die Schmerzen und die Steifigkeit des Muskels erklärt.

Typisch ist auch ein ausgeprägtes Spannungsgefühl im Muskel und ein starker Druck- bzw. Dehnungsschmerz.

Wie kommt es zu Muskelkater?

Muskelkater ist eine typische Folge, wenn wir eine untrainierte Muskelpartie ungewöhnlich hohen Belastungen aussetzen. Wer beispielsweise normalerweise jeden Tag statt der Treppe den Lift nutzt und nun plötzlich eine 4-Stündige Bergtour absolviert, bei dem ist der Muskelkater quasi vorprogrammiert. Vor allem auch Bewegungen, die mit hohen Bremskräften verbunden sind, ebnen dem Muskelkater den Weg. Zu nennen sind hier Bewegungen wie zum Beispiel Bergabgehen, sehr intensives Krafttraining oder auch Sprungbewegungen.

Doch egal, um welche Bewegung es sich handelt – letzten Endes geht es immer darum, dass die Muskeln einer zu starken Belastung standhalten müssen. Umso deutlicher wird hier, dass moderates, regelmäßiges Training und sanfte Aufwärmübungen der beste Schutz vor Muskelkater sind.

Was hilft gegen Muskelkater?

An sich ist Muskelkater nicht gefährlich – dennoch will man den unangenehmen Muskelschmerz natürlich so schnell wie möglich wieder loswerden. Ein heißes Bad, ein Saunabesuch oder auch die Anwendung von durchblutungsfördernden Produkten zum Beispiel mit Menthol oder Latschenkiefer (z. B. als Franzbranntwein) können Linderung verschaffen. Als pflanzlicher Wirkstoff mit abschwellender, entzündungshemmender und schmerzlindernder Wirkung hat sich die medizinische Hochleistungssorte der Beinwell-Pflanze, Trauma-Beinwell,  in Form einer speziellen Schmerzsalbe bewährt.

Hier lesen Sie mehr zum Thema: Was tun gegen Muskelkater?

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